Vision

Unsere Vision

Grundlagen der Gemeinde

Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. (Apostelgeschichte 2,42)

1. Lehre der Apostel: Eine Aufgabe der Gemeinde ist Weitergabe von substantielle Lehre (sehr viel auch außerhalb des Gottesdienstes). Ein Nachfolger Jesu ist ein Jünger, d.h., Schüler, und darf sich nicht scheuen vor dem Lernen des Wortes, intensiv und langfristig.

2. Gemeinschaft: Lebendigen und Partizipativen Gottesdienst (1 Kor 14,26). Jeder Mitglied der Gemeinde hat das Vorrecht zu sprechen (1 Kor 14,31), ja sogar die Pflicht die anderen geistlich zu erbauen (Eph 5.16).

3. Brotbrechen: 1. zusammen essen als förderung von Gemeinschaft und 2. Armen helfen als soziale Pflicht und liebesdienst.

4. Gebeten: Regelmäßige Gebetstreffen (z.B., Gebetsgottesdienste, Gebetsnachmittage, Wachabende), privates Beten wird gefördert in der Predigt.

Grundlagen des Gemeindebaus

Und Er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer, (Epheser 4,11)

Er (Jesus) beruft neine Nachfolgern, welche gesalbt und begabt sind vom Heiligen Geist in diese Richtungen zusammen zu arbeiten:

1. Gemeindegründung

2. Inspirierte und bewegende Predigt

3. Evangelisation außerhalb der Gemeinde

4. Seelsorge und Jüngerschaft

5. Organisierter Lehrdienst als reguläre Aufgabe

Alles zusammengefasst:

Vision: Gemeinde als Leiterschaftsbildungsort.

Einige Grundlagen:

Evangelisation AUS der Gemeinde und ZUR Gemeinde! Keine Alleingänge. Evangelisation außerhalb der Gemeinde wird in der Gemeinde gefördert, unterstützt und organisiert. Die Einbindung der Evangelisierten in der Geminde ist das Ziel der Aktion.

Gemeindegründung als Ziel der Gemeinde! Große Gemeinden tendieren das Problem zu haben, zu wenig Raum für Gemeinschaft und ausübund der Gaben. In diesen Fall ist wahr: Teilen ist multiplizieren! Gründung von neuen Gemeinden schafft Raum für eine neue Generation von Leitern! So wie eine Zelle sich vermehrt, indem sie sich teilt.

Leiterschaftsbildung in der Gemeinde! Die Urgemeinden hatten keine Ausbildungsstätten. Neuen Leiterschaftskräfte wurden in loco ausgebildet durch zwei ineinandergreifende Methoden: Weitergabe von Kenntnisse durch Geschwistern die länger im Glauben sind (Ältesten) + Sammlung von Erfahrungen im Einsatz  (learning by doing).

Leiterschaftsbildung durch streuung der Aufgaben! Zentralisierung von Aufgaben ist für Ausübung von Gaben und folgende Leiterschaftsbildung tödlich. Aufgaben müssen geteilt werden und neue Aufgaben müssen geschaffen werden für heranwachsende Leiter.

Leiterschaftsbildung durch wachstum! Niemand wird als Leiter geboren, es ist ein Wachstum. Heranwachsende Leiter benötigen Raum zu experimentieren und evtl auch Fehler machen, ganz normal. Gemeinde wo fehlern "verboten" sind, kann nicht wachsen.

Öftere Zusammenkunft, Gottesdienst nur am Sonntag ist "out"! "Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot" Apg 2,46a. Die organisation von mehrere Gottesdienste und Events in der Woche, abends oder Sammstags schaft Raum für heranwachsende Leiterschaft.

 

Rolf J. Dietz 01.2016

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